Anforderungen an Hockeyfelder nach DIN EN12193 „Sportstätten“:

In der Praxis fallen eine Vielzahl der Hockeyfelder in die Klasse II mit den vorgegebenen Anforderungen Em > 200 lx Uo > 0,7 und GR < 50. Eine typische Beleuchtungsinstallation auf 6 Masten würde in diesem Fall 14 konventionelle Halogenmetalldampflampen mit einer Leistungsaufnahme von 2 kW erfordern. Eine Installation mit 8 Masten erfordern 16 dieser Lampen.

Die geforderte Beleuchtungsstärke ist 200 lx, erreicht werden 262 lx. Über die Dimmfunktion lässt sich der geforderte Wert von 200 lx per Touch einstellen. Dies entspricht einer Leistungsreduktion von 24 %. Damit sinkt die erforderliche Leistungsaufnahme auf äußerst energieeffiziente 14,6 kW. LED-Module unterliegen einem Lichtstromverlust von ca. 4 % bei 15.000 Stunden. Dieser Lichtstromverlust wird durch ein automatisches Nachregeln der Leistung ausgeglichen. Somit bleibt die Beleuchtungsstärke über die gesamte Lebenszeit der LED-Module konstant. Dank der individuell ausrichtbaren LED-Module der Lumosa CS860 ist es unerheblich, ob es sich um eine 6-Mast oder eine 8-Mast-Anlage handelt.

Vergleich: links: Ausleuchtung mit Lumosa LED-Leuchten (12 x CS860)
rechts: Ausleuchtung mit konventio­nellen HQI-Leuchten (12 x 2.000 W)


Spezialfall: 500 lx Spielfeld

Eine Beleuchtungsstärke von 500 lx (Klasse I) werden in der Regel mit 26 konventionellen Halogenmetalldampflampen von je 2 kW dauerhaft erreicht, sofern sie wie oben erwähnt regelmäßig gewartet werden. Dies entspricht einer Gesamtleistungsaufnahme inklusive Vorschaltgerät von 54,6 kW. Gefordert werden 500 lx für Hochleistungswettkämpfe, welche einen relativ kleinen Anteil an der absoluten Spielzeit in Anspruch nehmen. Für lokale Wettkämpfe oder das Training reichen in der Regel 200 lx aus. Man könnte jetzt versuchen, einzelne Leuchten auszuschalten, um die Beleuchtungsstärke anzupassen. Dadurch würde man jedoch riskieren, dass einzelne Leuchten schneller an Lichtstrom verlieren, was wiederum zu einer Ungleichmäßigkeit im hochklassigen 500 lx Spielbetrieb führen würde. Auch das Ausschalten im 200 lx Betrieb bringt eine starke Ungleichmäßigkeit mit sich.

Dies hat zur Folge, dass die Plätze dauerhaft mit 500 lx bespielt werden und die Lampen häufig gewechselt werden müssen, zu viel Energie und Geld verbrauchen und somit auch zusätzlich CO2 ausstoßen.

Die LED-Technologie hat zwei weitere unschlagbare Eigenschaften: Sie lässt sich ohne Vorglühzeit auf 100 % Leistung einschalten und kann stufenlos gedimmt werden, sich also intelligent der geforderten Beleuchtungsstärke anpassen.

Hier ein Beispiel für ein 500 lx Hockeyfeld realisiert mit 24 LED-Leuchten:

Durch die Tatsache, dass LED-Leuchten bei geringerer Leistung effizienter werden, gibt es sogar einen doppelten Vorteil. Die elektrische Leistung bei 200 lx lässt sich auf 30 % reduzieren, während der Lichtstrom sich bei 40 % befindet. Bedeutet 11,5 kW bei 200 lx und 38,4 kW bei 500 lx und den Komfort beides ohne Abstriche auf einem Platz zu vereinen.